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Rennberichte

Trans Am

Kurz und Knackig in Symmons Plains

Symmons Plains ist eine permanente Rennstrecke, mit akzeptablen Auslaufzonen und deutlich weniger Landschaft, in der man auf Nimmerwiedersehen verschwinden kann. Insofern dürfte die
Zieleinlaufquote diesmal bedeutend höher sein. Was an Gefahr am Streckenrand fehlt, gleicht der gerade mal 2,4 Kilometer lange Kurs durch seine fordernde Streckenführung aus. Jürgen, Mark und Gert waren in Tasmanien angetreten, um diesen Kurz-Kurs zu knacken. Obwohl alle Drei gut in Form waren, konnte sich keiner in den Top 10 plazieren. 66 Runden fast fehlerfrei war auch kaum zu schaffen. Zu brutal waren die Bremszonen. Trotzdem hats Spass gemacht.

PRO

Gute Teamleistungen in Oulton Park

Komplett angetreten zeigte das RTC klasse Leistungen in Oulton Park. Johannes, mal wieder Top-motiviert, rechnete sich gute Chancen im vorderen Feld aus, immerhin reichte es für eine Plazierung in den Top 10 im ersten Rennen. Mark glänzte mit einem 5. Platz, Gert beendete den schwierigen Parcours auf P 9, da konnte Jürgen nicht mithalten. Immerhin sprang für ihn P 13 raus. Eindrucksvoller Team-Spitzenreiter in Rennen 2 war Gert mit einem tollen 7. Platz, Jürgen verbesserte sich auf P11, während Mark sich mit P13 begnügen musste. Jojannes war leider in der Startrunde ausgefallen.

Trans Am

Mark siegt in Longford

Longford, eine heute längst vergessene Naturrennstrecke im Norden Tasmaniens muss man erlebt haben. Der Kurs ist einfach fantastisch. Auf rund 7 Kilometern geht es unter Eisenbahnbrücken hindurch und über Flüsse, mit über 250Km/h auf schmalen Landstraßen vorbei an Kuhweiden und Obstplantagen, im wilden Drift durch ein kleines Örtchen und mit vier Rädern in der Luft im wilden Sprung über eine kreuzende Bahntrasse. Wer hier die nötige Konzentration, aber Geduld verliert ist absolut chancelos. Mark hatte beides! Verdienter Lohn: Sieg in Rennen 1! Das RTC gratuliert dir recht herzlich. Rennen 2 war für Mark nach 7 Runden beendet, die Geduld hatte auch bei Mark ihre Grenzen. Jürgen war leider durch techn. Defekt in Rennen 1 ausgefallen, konnte sich aber in Rennen 1 behaupten. Gert, offensichtlich mit dem bedsten Nervenkostüm ausgestattet fuhr beide Rennen zuende und wurde mit zwei Plazierungen in den Top 10 belohnt. Unser Beifall ist dir sicher, Gert!

PRO

Sachsenring, Ackermanns in den Top 10

Ein Idyll, 20 Kilometer westlich von Chemnitz auf dem Gebiet der Gemeinde Oberlungwitz bzw. der Stadt Hohenstein-Ernstthal gelegen. Partnerstadt ist Hockenheim.... wer hätte das gedacht. Die Strecke ist eher den Zweirad-Anhänger bekannt, unzählige WM-Läufe zeugen davon. Mit vier Rädern hat der Ring erstaunlich wenig zu tun. Erstaunlich für eine Strecke die eigentlich schon über 100 Jahre Motorsport beherbergt. Der Sachsenring sah die beiden Ackermänner und Jürgen vom RTC am Start, Johannes war leider anderweitig unterwegs. Jürgen kam nicht wirklich gut zurecht und fuhr auf Ankommen, während Mark und Gert sich erfolgreich im vorderen Mittelfeld aufhielten. Der Lohn, 2 mal Top 10 für Mark, 1 mal für Gert. Jürgen erreichte P12 und P13.

Trans Am

Westwood Park, Mark in den Top 5

Der knapp 3 Kilometer lange Kurs wurde bereits im Juli 1959 eröffnet und war somit - bis zu seiner Schließung 1990 - Kanadas älteste, permanente Rennstrecke. Interessanter als das eigentliche Alter ist, dass Westwood im Gegensatz zu anderen Strecken nie größere Umbaumaßnahmen über sich ergehen lassen musste, und sich so immer noch in seinem urtümlichen Layout präsentiert.
Irgendwie merkt man das schon auf den ersten Metern. Westwood hat ein ganz eigenes Flair und macht unglaublich viel Spaß, ist aber auch - wie zu Beginn angedeutet - extrem fordernd gegenüber den Fahrern.
Das RTC-Quartett war vollständig angetreten, um sich auf diesem schwierigen Gelände zu behaupten. In Rennen 1 fuhr Mark ein sensationelles Rennen und kam als 4. ins Ziel. Gert war vom Pech verfolgt. Erfolgreich im vorderen Mittelfeld unterwegs, musste er 2 Runden vor Schluß den Camaro mit Fahrwerksschaden abstellen. Johannes und Jürgen kurbelten mehr oder weniger erfolgreich im hinteren Mittelfeld, konnten aber das Rennen in Wertung beenden. In Rennen 2 wurde Jürgen frühzeitig in einen Unfall verwickelt, bei dem er ein Rad verlor und ausschied. Johannes und Mark verloren ebenfalls ihre Autos, sodass es Gert vorbehalten war, die Ehre des RTC zu retten.

PRO

mit 270 km/h durch den Berner Wald

Bremgarten/Bern, 7.3 Kilometer lang, 1931 eröffnet, wurde zuerst nur von Motorrädern befahren. Das die Strecke schnell und gefährlich war bewiesen zahlreiche Unfälle die nicht immer glimpflich abliefen.Bereits 1933 wollte man die Strecke auch Rennwagen zugänglich machen, die Premiere erfolgte aber erst 1934, weil die Strecke nicht rechtzeitig fertig ausgebaut werden konnte. Die Strecke war zu ihrer Zeit und vielleicht noch heute die schnellste überhaubt, ohne eine wirkliche Gerade zu haben, sehen wir mal von dem Start-/Zielgerädchen ab. RTC war vollständig angetreten, also 3 bärenstarke BMW CSL mit Johannes, Gert und Jürgen und Mark auf seinem Porsche 906. Training und Quali liefen für alle einigermassen zufriedenstellend ab, Gert und Mark standen im Mittelfeld, gefolgt von Johannes und Jürgen. Hauptattraktion sind die gefährliche "Sprungschanze" und die Vollgaspassage durch den Bremgartenwald. In Rennen 1 gerieten Jürgen und Mark so massiv aneinander, Ausfall in Runde 2. Gert und Johannes hatten da etwas mehr Geduld und beendeten das Rennen in den Top 10. Gratulation an beide. Rennen 2 ein ähnliches Bild. Mark versenkte seinen Porsche auf der Sprungschanze, Gert konnte seine Leistung aus Rennen 1 fortsetzen, wieder Ankunft in den Top 10. Jürgen P12 und Johannes P15 kamen abgeschlagen ins Ziel.

Trans Am

Mark mit klasse Leistung in Hilltop

Der optisch nicht sehr berauschende Kurs hat fahrerisch umsomehr zu bieten und könnte einer der interessantesten Austragungsorte dieser Saison werden. Im Schnitt etwas langsamer als Mosport ist Hilltop dennoch abwechslungsreicher. Speziell die erste Streckenpassage, ein äußerst anspruchsvolles und schnelles Bergaufgeschlängel erinnert enfernt an den kanadischen Kurs, dann jedoch kommen einige heftige Bremspunkte und immer noch flüssige, aber engere Kurven ins Spiel, die am ehesten an Watkins Glen erinnern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und nicht zuletzt dank der langen Geraden bieten sich hier hervorragende Überholmöglichkeiten. Hilltop sollte man mit Vorsicht genießen. Der mit Abstand gefährlichste Punkt ist das Bergaufgeschlängel durch ein kleines Wäldchen. Nun ist das leider auch der entscheidende Punkt für gute Rundenzeiten. Wer hier mit möglichst wenig Lupfen durchbrät und die Lastwechselreaktionen im Griff behält, ist am Ende ganz vorne. Wer sich vertut, fliegt in Windeseile ab. Unser RTC-Quartett war wieder vollständig angetreten und zeigte gleich in Rennen 1 wo der Frosch seine Locken hat. Mark kam in dem hochklassig besetzten Feld auf P7 ins Ziel, Gert und Johannes auf P12+13, während sich Jürgen im hinteren Drittel rumbalgen musste. Mark konnte seine blendende Form in Rennen 2 mit einem Platz in den Top 10 bestätigen, während Gert und Jürgen unter Konditionsproblemen leideten, aber sich ins Ziel retten konnten, währen Johannes in Runde 9 abflog.

PRO

03.05.2013 Stadtrundfahrten in Long Beach

Long Beach, neben Monaco der Städteklassiker, wurde 1975 zum ersten Mal mit den amerikanischen F5000 befahren. 1976 zog die F1 von Watkins Glen für 8 Jahre an den "langen Strand" in Kalifornien, bevor es dann via Dallas nach Detroit weiterging. Long Beach ist auch noch heute im Rennkalender der US-CART-Serie, wenn auch in anderem Layout. Angetreten waren Mark und Gert Ackermann sowei Jürgen Dost vom RTC. Training und Qualifikation verlieferen erwartungsgemäß, Mark und Gert plazierten ihre Boldiden im Mittelfeld, Jürgen folgte mit 2 Sekunden Respektabstand. Die Streckenführung ist sehr anspruchsvoll, macht aber viel Spass. Mark konnte in beiden Rennen eine Überrundung vermeiden, während Gert und Jürgen jerweils mit einer Runde Rückstand in Ziel einliefen. Schade, dass Johannes nicht am Start war, er wäre bestimmt erfolgreich gewesen.

Trans Am

Trans Am-Auftakt in Mosport

Der Kurs ist in Ontario, ganz im Süden Kanadas gelegen und führt mit weiten, flüssigen Kurven durch eine wunderschöne Hügellandschaft. Mosport ist etwas für's Auge - und eine wahre Die ansehnlichen Geraden sind natürlich für jeden Trans-Am genau das Richtige, und speziell das lange Bergaufstück eignet hervorragend, um aus dem Windschatten zu attackieren, und die Kurven sind so angelegt, dass beinahe überall parallel werden kann. Der Streckenbelag mit seinen rauen im Bereich der Indeallinie trägt ebenfalls zum wunderbaren Zweikampfpotential der Strecke bei, denn oft bietet die glattere Außenlinie mehr Haftung und Traktion, so dass der Innen fahrende kaum bevorteilt ist. Die RTC war vollständig angetreten, allerdings fahren Gert und Mark in einem anderen Team.
Gert und Jürgen fuhren beide Rennen im Mittelfeld zu ende, Mark (Rennen 2) und Johannes hatten mit technischen Problemen zu kämpfen.

PRO

29.03.13 Mark fährt sensationell in Empoli

Empoli überzeugt durch weite, flüssige Kurven, die durch geschickt gesetzte Kuppen und Bodenwellen nochmals erheblich interessanter werden. Die Geraden sind insgesamt sehr lang, was die wenigen, dafür aber umso heftigeren Bremspunkte zu idealen Überhol- möglichkeiten macht. Empoli hat einfach das gewisse Etwas. Welche Fabrikate hier die Nase vorn haben werden, ist sehr schwer abzuschätzen. Die Geraden sind V8-Land, die Bremszonen weniger und langgezogene Kurven sind das Letzte, was man mit 300 Kg amerikanischem Gusseisen auf der Vorderachse gebrauchen kann.

Gert, Jürgen und Mark hatten sich offensichtlich viel vorgenommen, denn schon im freien Training überraschte Mark auf dem schwierig zu fahrenden Porsche 906 mit starken Zeiten im vorderen Drittel des Grids. Jürgen konnte endlich mal was näher an Gert´s Zeiten schnuppern, der Abstand veringerte sich auf knapp unter einer Sekunde. Rennen 1 beendete Mark auf Platz 6, Rennen 2 hätte für ihn fast fürs Podium gereicht, vom 3. Platz trennten ihn nur 2 Sekunden. Der Beifall des gesamten Grids war ihm sicher. Gert war offensichtlich mit dem Messer zwischen den Zähnen gestartet und wuchtete den BMW leicht übermotiviert über den Kurs, während Jürgen eher gelassen das Feld von hinten aufrollte. P13 und P14 für Gert und Jürgen standen in der Ergebnistabelle. In Rennen 2 konnte sich Jürgen in den ersten Runden ins Mittelfeld vorarbeiten, nahm dann den Sprunghügel zu heftig und durfte sich am Ende des Feldes wieder einsortieren. Trotz i-net-Probleme hielt er durch und fuhr das Rennen nach Hause. Gert vermied unnötige Fehler und beendete Rennen 2 auf P11.

PRO

15.03.13 Einstand nach Maß -Ackermann+Co in Zolder

Fast ein Heimspiel für Jürgen, Zolder ist nur 80 km von seinem Heimatort entfernt, logisch, dass Jürgen jeden Baum persönlich kennt. Eine interessante Rennstrecke mit einigen fahrerisch anspruchsvollen Kurven, zum Beispiel die schnelle Schikane und die Sterrenwacht-Kanaalbocht-Passage. Dieser Streckenteil wurde 2001 umgebaut und verkürzt, um die Auslaufzonen zu vergrößern. Dabei wurde die Bianchi-Kurve etwas flüssiger gemacht, die Schikane nach der Gegengeraden jedoch langsamer. Johannes konnte leider nicht antreten, dafür gesellten sich zum ersten Mal Gert Ackermann, auf BMW CSL Gr.5 und Sohn Mark auf Porsche 906 als neue Mitglieder des RTC in den Starterkreis ein. Gert setzte mit einer 1:48er Zeit eine deutliche Duftmarke für Jürgen, der trotzdem nicht unter 1:50 kam. In Rennen 1 fuhr Gert locker im sehr schnellen Mittelfeld mit und hätte ohne weiteres ein einstelliges Ergebnis erreichen können, wenn es Porschefahrer Robert K. zugelassen hätte. Mark auf Porsche 906 hatte einen guten Start und konnte bereits in Runde eins 3 Teilnehmer überholen. Eingangs der letzten Schikane vor Start und Ziel verbremste er sich höllisch, sodass er vorsichtshalber in die Boxengasse einbog. Das warf ihn natürlich gleichmal 25 sec zurück, aber er hatte sich Mitte des Rennes wieder ans Feld rangekämpft. Jürgen war nicht grad in Bestform, fuhr aber beide Rennen nach Hause. Den im ersten Rennen verpassten Spaß holte sich Mark in Rennen 2 eindrucksvoll zurück und verdient sich den 11. Rang in diesem sehr anspruchsvollen Feld. Gert konnte zeitweise bis auf P 7 vorfahren, letztlich reichte es "nur" für P 13. Herzlichen Glückwünsch Euch beiden, das war schon mal toll.

PRO

Johannes in Paul Ricard am Start

Der Circuit Paul Ricard ist eine 1970 fertiggestellte Motorsport-Rennstrecke nahe der südfranzösischen Ortschaft Le Castellet. Diese fantastische Strecke mit ihren beiden unglaublich langen Geraden ist einer der schnellsten Kurse der Saison. Wirklich interessant sind aber die wundervoll zu fahrenden Geschlängel zwischen den Vollgaspassagen - flüssig und trotzdem abwechslungsreich, und das auch noch in einer schönen Landschaft. Zum ersten Mal trat Johannes auf dem schweren BMW CSL im grünen Outfit an und zeigte Jürgen gleich, wo der Hammer hängt. Im Verlaufe des ersten freien Trainings steigerte Johannes sich auf Rundenzeiten im Bereich von 2:09 und stand mit einer Bombenzeit von 2:08,5 auf Startplatz 11,während Jürgen von Platz 16 ins Rennen ging. Leider fiel Jürgen bereits in der 3. Runde mit Motorschaden aus, während sich Johannes das ganze Rennen gut behaupten konnte. Ein unnötig langer Boxenstop in der vorletzten Runde verhinderte ein Ergebnis im Mittelfeld. Rennen 2 verlief für Jürgen erwartungsgemäß, zuverlässig mitfahren, möglichst Fehler vermeiden, war das Ziel. Johannes hatte den Boxenstop vorverlegt, da seine Reifen bereits ab der 7. Runde drastisch nachliessen, sodass er frühzeitig zurückfiel. Später wurde er wegen zu schnellem Fahren in der Boxengasse aus dem Rennen genommen. Pech Johannes, ist Jürgen in Australien auch passiert.

PRO

Oran Park im Land der Känguruhs

Oran Park ist eine spitzwinklige, chaotische Buckelpiste. Sehr unübersichtlich, mit vielen kleinen Abzweigungen und Zufahrtswegen, der charakteristischen Brücke und sehr kurzen Auslaufzonen.
Eine gute Streckenkenntnis ist hier absolut essentiell, gerade was die Bremspunkte angeht,besonders wegen des rutschigen, welligen Straßenbelags ist weniger oft mehr. Mit durchaus gemischten Gefühlen wuchtete Jürgen im freien Training sein Dienstfahrzeug, den schweren BMW CSL über den Kurs und konnte sich problemlos im hinteren Mittelfeld halten. Sein Teamkollege Gert im gleichen Fahrzeug war allerdings ne knappe Sekunde schneller, das Quali bestätigte den Abstand. Rennen 1 ging fast fehlerfrei über die Distanz, aber 27 Runden bergauf bergab sind nicht von Pappe. Rennen 2 war nach gutem Start Mitte des Rennens beendet. Die regelkomforne Durchfahrt durch die Boxengasse endete mit einer Stop and Go Strafe. Jürgen fuhr sofort ind der nächsten Runde an die Box, um die Strafe abzustehen und erhielt beim Start eine weitere Strafe. Ende und Aus. Jürgen parkte den BMW ausgangs der Boxenausfahrt im sicheren Bereich. Schade! Es hätten zwei gute Rennen werden können.

2 LITRE

08 02.2013 Unser Mann aus dem Norden...

Der Knockhill Racing Circuit ist Schottlands nationales Motorsport-Zentrum und wenn man den Schotten einen gewissen Hang zum Geiz nachsagt, könnte sich das angesichts der für uns relevanten Örtlichkeiten manifestieren. Von der Strecke bis zum nächsten Hotel sind es gute 10 Kilometer, unwesentlich weniger lang haben wir zum ersten vernünftigen Restaurant zu fahren. Es scheint als sei rund um die Strecke die Zeit stehen geblieben. Ein paar Farmer verrichten mit mitunter museumsreifen Equipement ihr Tagwerk, rund um die Strecke gibt es nichts..... wirklich nichts.

Johannes hatte erstmals die Aufgabe, alleine die Farben vom Racing Team Chlodwig zu vertreten. Der Golf 1 von Johannes hat nach wie vor einen großen Leistungsnachteil auf den Geraden, läßt sich aber dafür in den Kurven und beim Anbremsen sicher und schneller als die anderen Fahrzeuge bewegen.

Im Quali 1 reichte eine 58.6 für eine Position im hinteren Mittelfeld. In Lauf 1 hatte Johannes einen super Start und konnte einige Positionen gewinnen. Auf den beiden langen Geraden mußte er diese allerdings gegen die ps -stärkeren Fahrzeuge nach harten Kämpfen zum teil wieder hergeben. Highlight in Lauf 1 war ein rundenlanges Duell mit Olli Killian im Golf mit gleichen "Waffen".

Quali 2 mit einer 58.4 wieder im hinteren Mittelfeld. Lauf 2 war geprägt von einer schlechten ersten Runde, die Johannes ans Ende des Feldes nach einem Dreher brachte... Er konnte sich jedoch an die letzten Fahreuge wieder rankämpfen und diese auch überholen. Besonders der Kampf mit Gert Ackermann im Kadett hat besonders Spaß gemacht. Da der Kadett auf den Geraden viel schneller war als der Golf, klappte ein Überholmanöver nur mit viel Risiko in einer der mittelschnellen Kurven. Letztlich schied Johannes in Lauf 2 aus, als ein anderes Fahrzeug ihn beim Überrunden von der Strecke geschoben hatte und das Fahrzeug dadurch stark beschädigt wurde...

PRO

01.02.2013 Auftakt in Donington

Donington ist eine Power-Strecke. Dementsprechend gut aufgestellt sind Capri und Pantera, wobei besonders letzterer mit fürchterlichem Reifenabrieb zu kämpfen haben wird. Da schlägt die Stunde der Porsches. Viele Kurven sind rein auf Haftung und Traktion ausgelegt, und diese werden die Zuffenhausener Fabrikate auch dann noch haben, wenn ein Pantera bereitsdie letzten Gummireste von der Karkasse schmirgelt. Die BMW CSL liegen allesamt hervorragend. Etwas performanter ist die Gruppe 5 Version, noch spaßiger zu fahren sind aber die Gruppe 2 Varianten. Letztere leiden jedoch unter hohem Reifenabrieb. Die Corvette lebt nur für die Starkey's Straight. Überholen, breit machen, vorn bleiben - bis zum Reifentod. Das ist die Devise im Chevrolet-Lager.

Jürgen war zum ersten Mal mit dem CSL unterwegs und konnte sich sehr gut im Feld behaupten. Tranining und Quali plazierten ihn im hinteren Feld, an die Zeiten seines Teamkollegen Gert Ackermann auf dem gleichen Fahrzeug kam er aber noch nicht heran. Obwohl sich Jürgen in beiden Rennen problemlos behaupten konnte (26 Runden war schon stramm) konnte er sich nicht wirklich plazieren. In Rennen 1 in der letzten Runde disqualifiziert, blieb ihm in Rennen 2 nur der Griff zur ESC-Taste in der 17. Runde, das System hatte sich leider verabschiedet. Dennoch, der Start war poitiv und das ist erstmal wichtig.

2 LITRE

18.01.2013 Grandioser Auftakt im Baltikum

Der Saisonauftakt startete im Baltikum, in die Nähe des winzigen, litauischen Örtchens Kačerginė. Seit 1960 finden hier Veranstaltungen wie die baltische Tourenwagenmeisterschaft statt. Großen internationalen Ruf konnte Nemuno Žiedas nie erlangen, was höchstwahrscheinlich am halsbrecherischen Layout des Kurses liegt. Auf 3,3 Kilometern geht es über Berg und Tal, mit nur mäßiger Streckenbreite und durch größtenteils sehr schnelle Kurven. Ernstgemeinte Auslaufzonen sucht man fast vergeblich, und die wenigen vorhandenen sollen wohl eher den örtlichen Baumbestand als die Fahrer schützen. Als Neueinsteiger reihten sich Jürgen, Jan und Johannes in die Meute von 34 Startern ein. Da wir uns für unterschiedliche Fahrzeuge entschieden haben, war gegenseite Hilfe beim Finden eines geeigneten Setups kaum möglich. Jan und Johannes konnten sich im Quali im Mittelfeld behaupten, aber auch Jürgen hatte erstaunlicherweise noch 2 Sekunden gefunden. 2 Rennen A 26 Runden auf diesem schwierigen Kurs war eine echte Herausforderung, die uns erfreulicherweise gelungen ist.